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Betfair Team Challenge FINALE 2009
22.08.2009 in Berlin im Wintergarten

Ehrenmitglied des 1.Poker-Verein Potsdam: Lennox!
Betfair Team Challenge 2009
Am Samstag, den 15.08.2009, fand die Betfair Team Challenge 2009/ Region Ost in Berlin statt. Auch der 1.PVP nahm teil!
Auszug Bericht Maik S.:
"Wir starteten das Multi Table Turnier mit einem Stack von 1.500 Chips. Das war extremer Small Stack, nachdem wir die Vorrunde katastrophal gespielt hatten. Der Chip-Leader hatte 9.700 Chips zum Beginn der MTT-Team-Finals. Durch ein gutes Spiel, einiges an Glück und vor allem durch gute Taktische Spielerwechselm schaffen wir es endlich an den FinalTable!
Der Final Table ist so so so tight. Da kann nur einer spielen und das ist die Agressive-Machine-Marcus. Er raubte uns durch seine riskante Spielweise den letzten Nerv, aber er spielte sehr gut und baute unseren Stack weiter aus. Nur noch 4 Mannschaften dabei, die besten drei qualifizieren sich für das Finale am 22.08.09. Also Hochspannung! Die Blinds bei 600/1200 und Ante bei 100.
Marcus spielt jetzt wieder und hat gerade einen Monsterpot (Chip Count: ca. 42.000 Chips) gewonnen. Ein Small Stack am Tisch (ca. 13.000). Wir müssten theoretisch nur noch abwarten und besonnen agieren. Maik als Teamkapitän nimmt eine Auszeit und wir besprechen uns im Team mit Marcus, dass eine ruhige Spielweise angemessen ist, um uns sicher über die Zeit zu retten. Tja, die Auszeit hätten wir uns auch sparen können, gleich die nächste Hand überspielt Marcus seine Hand (4/9) und verliert ca. 12.000 Chips! Alle 4 Teams somit wieder ziemlich gleich auf. Es bleibt extrem spannend. Die nächste Blindstufe steht an und wir dürfen wechseln. Marcus ist zu überdreht und spielt zuviel. Andre (auf lange Sicht, der beste Spieler aller Zeiten) kommt rein. Einige Hände wandern die Chips immer Reihe rum. Ein extrem tighter Tisch, es werden nur die Blinds gestohlen - keiner traut sich etwas.
Dann macht Andre im BB einen Raise auf ca. 6.000, zwei Teams folden, das der SmallBlind stellt All in. Wenn wir den Call machen und verlieren, hätten wir nur noch ca. 5.000 Chips übrig. Ein Fold würde uns nur 6000 Chips kosten - also eine sehr schwere Entscheidung. Nach gefühlten 10 Minuten Überlegen macht Andre den Call seines Lebens. Wir sehen QQ bei Andre und das andere Team hält AQ. Unglaublich, sau geile Voraussetzung. Das Board bringt kein Ass und wir nehmen das Team vom Tisch. Somit guter Chip Count + Qualifizierung für das Finale am Samstag.
Wir wechseln noch mal. Maik geht rein. Es bleibt trotzdem spannend. Es werden ein paar Hände gespielt, Maik kann relativ schnell den Stack weiter ausbauen.
Schließlich HeadsUp: Wir haben ca. 60.000 und die anderen ca. 35.000. Alles drin aber spannend. Maik kriegt 77 und der Gegner 69, der Flop zeigt 862. Sportliches Anspiel vom anderen Team, Maik callt. Turn (5) und River (A) wird gecheckt. Wir ziehen den großen Pot. Das war die Schlüsselhand. Blinds auf 3000/600 und der Gegner hat nur noch 13.000 an Chips. Folgend gehen beide All in, Maik hat 97 und der Gegner 87. Unsere Hand hält und wir haben tatsächlich gewonnen. Uhrzeit: 01.38 Uhr.

Marcus und Mütze

Roman

Team 1 - 1. PV-Potsdam

Team 3 - 1.PV-Potsdam

Sie kamen, sahen & siegten

Teamkapitän Maik

The world greatest

Tolle Atmosphäre

Franky

Die waren einfach nur der Hammer

PVP-Meister

Spannung pur

Andre

Kurz vor dem Sieg

Kurz nach dem Bubbleboy

Maik im HeadsUp

SIEG!!!

Main-Table


Side-Event




Gewinn-Pool

Kaltes Buffet

HeadsUp-Meister 2008, Matze

HeadsUp-Zweiter 2008, Rene

HeadsUp-Dritter 2008, Andre

Finaltable #1

Final Table #2

Die Gewinnerhand: AQs (Maik) vs. A6o (Marcus)

PVP-Cup-Sieger 2008, Marcus

PVP-Cup-Zweiter 2008, Maik

PVP-Cup-Dritter 2008, Andre

Die PVP-Sieger 2008, Maik, Marcus, Andre (v.l.)
Bilder vom 5.Cup-Turnier



Betfair Poker Challenge 2008
Vom 6. bis 7. September 2008 veranstaltete der Betfair Poker Club die erste Betfair Poker Challenge im Berliner Columbia Club. 320 Spieler kämpften um einen gigantischen Preispool, dessen Hauptgewinn eine Package für das Main Event der WSOP Europe in London war. Der 1.PV-Potsdam schickte seine beiden Vorrundengewinner Tobias und Olli nach Berlin und Olli schaffte auch einen super Platz: 78. von ca. 320. Hier ein paar Bilder...

Olli und Tobias an einem Tisch.




888.COM Pokerfestival in Wien. Fotos hier...

Maiki's erster RoyalFlush am 02.02.2008
Baltic Poker Championship in der Spielbank Warnemünde am 30.11 und 01.12.2007
Um 18:00 Uhr startet das Finale des ersten Baltic Poker Championship in der Spielbank Warnemünde. Die Qualifikationen sind gespielt, die Tickets vergeben. Erstmals findet ein Turnier mit € 500 Buy-In in den Spielbanken Mecklenburg statt.
Die Blinds beginnen bei moderaten 10/20 bei einer Startdotation von 3.000 in Chips.

52 Spieler haben es an den zweiten Tag (Finale) geschafft.
Die Chipverteilung der ersten zehn:
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Rang
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Name
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Vorname
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Chips
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1
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T. Rassmussen
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Stig
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31.600
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2
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Dötsch
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Andreas
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22.700
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3
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Aydim
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Fikret
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21.000
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4
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Erler
|
Hans-Jörg
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16.300
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5
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Dolgner
|
Martin
|
15.500
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6
|
Bauer
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Dieter
|
14.400
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7
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Jablonski
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Nico
|
13.900
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8
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Mehland
|
Robert
|
13.700
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9
|
Schulz
|
Steffen
|
12.800
|
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10
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Kicinski
|
Fred
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12.500
|

Gabi und Chris.
Der Final Table steht am Sonntag um 20.40Uhr fest.
Die Chipcounts am Final Table:
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Bauer Dieter
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116.000
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Jablonski Nico
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45.000
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Kicinski Fred
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59.000
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Eichelbaum Sven
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79.000
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Zimmer Rudolf
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46.000
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Schwarzer Guido
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26.000
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Dötsch Andreas
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13.000
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Cam Yildray
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70.000
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Homburg Norbert
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18.000
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21:41 Uhr:
Herr Homburg geht mit seinen letzten 10.000 all-in, auch Hr. Dötsch geht mit 17.000 all-in. Hr. Zimmer callt. Homburg zeigt Jp, Th, Dötsch Ap, Jc und Zimmer Ac, 9c . Das Board bringt 4k, Kh, 6h, Ah, 5k und Herr Homburg belegt Platz 9. Er erhält € 3.317.

22:30 Uhr:
Preflop raist Hr. Dötsch auf 24.000, Hr. Bauer callt im BB. Der Flop 7h, 6k, 4p, Bauer geht all-in mit Ak, 7p, Dötsch callt mit Ac, Th. Turn 3k, River 5k – Splitpot!

23:05 Uhr:
Andreas Dötsch geht mit Kh, 9p all-in, Rudolf Zimmer callt mit Jk, Jc. Das Board zeigt 9c, 2k, 9k, 2h, Th und bedeutet Platz 5 und € 4.792 für Andreas Dötsch.

00:15 Uhr:
Das erste Baltic Poker Championship ist entschieden. Nico Jablonski callt im SB. Der Flop bringt 8k,9k,Jk, Turn Qh. Nico geht all-in, Rodolf Zimmer callt all-in mit Kx, 3x. Nico zeigt Tx, Kx. Der River bringt Ap und damit gewinnt Nico Jablonski das Turnier. Er erhält € 25.082, Rudolf Zimmer darf sich über € 14.744 freuen.
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Platz
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Name
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Gewinn
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1
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Jablonski Nico
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€ 25.802
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2
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Zimmer Rudolf
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€ 14.744
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3
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Eichelbaum Sven
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€ 7.372
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4
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Schwarzer Guido
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€ 5.529
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5
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Dötsch Andreas
|
€ 4.792
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6
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Bauer Dieter
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€ 4.423
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7
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Cam Yildray
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€ 4.055
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8
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Kicinski Fred
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€ 3.686
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9
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Homburg Norbert
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€ 3.317
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Am 30.12.2006 spielen wir das Turnier in Cottbus von Poker-Day mit. Der Tag war wie verflucht: die ersten Beiden Spieler eines Tisches schaffen die Teilnahme am Final-Table, aber wie ALLE (Jochen, Maik, John, Dötschi, Ari & Andre) schafften jeweils nur den dritten Platz!!!
Aber dann kam Marcus & das Blatt wendete sich. Sowohl er als auch Dötschi schafften den Einzug an den finalen Tisch. Dötschi schied dann leider als 35. aus, aber Marcus schaffte es & holte den Sieg!
1. Preis war eine Reise ins Poker-Mekka LAS VEGAS! Glückwunsch...

Die ersten drei.

Der Sieger - Marcus!

Der finale Final-Table... (?!?)
Unser zweites Turnier der German Poker Players Association in Leipzig am 01.12.2006, in der Spielothek Merkur. Neben einem fetten Gratis-Buffet & Getränke bis zum Abwinken waren auch Reporter von Spiegel TV vor Ort. Ein wirklich durch & durch gelungener Abend! Leider hat es für uns nicht ganz ins Finale gereicht. Ein 3. Platz für Ari, 3. Platz für John, ein 2. Platz für Maik & ein 3. Platz für mich am Tisch waren das Maximal an diesem Abend. Aber wir hatten viel Spaß!

Die Preise waren echt ok!

GPPA

Lecker Buffet, danke Merkur!
The Chief: Horst Koch

John, der Paradebär.

Ariane...

Maiki-Baby!

Pokerface- Ari.

Spiegel-TV war auf vor Ort!

Der Final-Table.

Croupier in action!

Der spätere 3.

Die spätere 2.! Respekt, ihr erstes Real-Turnier!

Ein As für alle Fälle...

Der spätere Sieger (Gewinn: 1 wöchige Reise ins Pokermekka-Las Vegas!)
(Märkische Allgemeine Zeitung - Zeitungsartikel vom 02.12.2006)
Das große Bluffen
Immer mehr Menschen spielen Poker. Das Fernsehen hat den Boom ohne Absicht ausgelöst
von RONNY MÜLLER
Ariane Schulze fasst ihre beiden Karten nur mit den Fingerspitzen an. Damit niemand von den herumstehenden Leuten einen Blick in ihr Blatt erhaschen kann, neigt sie den Kopf etwas zur Seite und lupft die Karten nur leicht an. Zwei Asse, ein guter Start. Die 22-Jährige nimmt an einem Pokerturnier im Potsdamer Hotel Mercure teil. Es ist ihr erstes Turnier. Aber die Potsdamerin ist schon erfahren. "Wir spielen jedes Wochenende mit der Clique, haben uns sogar einen Pokertisch gekauft", erzählt sie.
Auftrieb durch James Bond
Seit einigen Monaten setzen sich in Deutschland immer mehr Menschen an einen Pokertisch. Bis zu einer Million sollen es laut Schätzungen sein. Möglich, dass es durch den Film "Casino Royale", in dem James Bond seinen fiesen Kontrahenten abzockt, noch mehr werden. Entweder spielen sie im Internet, bei offiziellen Turnieren oder im heimischen Wohnzimmer. Selbst Jugendklubs im Land Brandenburg veranstalten Pokerturniere.
Der Pokernachwuchs ist offenbar durch das Deutsche Sport- Fernsehen (DSF) motiviert worden. Mit den Übertragungen von Turnieren landete der Sender einen Volltreffer. Geplant war der Coup nicht. "Wir hatten ein Rechtepaket mit dem Fokus auf Darts-Turniere erworben", sagt DSF-Sprecher Fabian Schiffer. Darin war auch Poker enthalten. Die Einschaltquoten überraschten, so dass die Programmplaner Poker in die Hauptsendezeit schoben. Durchschnittlich fast 200 000 Zuschauer sehen den Pokerprofis beim Setzen und Bluffen zu. Für den Spartensender eine gute Quote. Kürzlich hat das DSF neue Senderechte bis 2008 gekauft. "Wir haben einen Trend gesetzt", sagt Fabian Schiffer. Und damit der nicht aufhört, will der Sender sogar eine TV-Pokerschule anbieten. "Viele Zuschauer rufen an und fragen nach den Regeln", so Schiffer.
"Ein Kumpel hat einmal ein Turnier im DSF gesehen", erzählt Ariane Schulze. "Dann hat er die Regeln gelernt und uns beigebracht." Einige ihrer Freunde gehören zu den knapp 300 Teilnehmern des Turniers in Potsdam. Die meisten Gäste sind zwischen 20 und 30 Jahre alt. Sie sind leger gekleidet. Ein Mann um die 20 trägt Sonnenbrille und Lederjacke. Sein Nachbar steckt unter einer Basketballkappe und in Turnschuhen. "Das ist alles ganz locker", sagt Ariane Schulze. "Das ist doch keine Spielbank." Ariane Schulze hat sich zu ihrer Turnierpremiere mit einer weißen Bluse immerhin etwas herausgeputzt. Und sie ist begeistert. "Es ist spannender, als mit Freunden zu pokern. Man kann die Leute nicht einschätzen." Zu Beginn läuft es ganz gut für die Pokereinsteigerin. Doch dann lässt das Glück nach. "Die anderen Spieler sind besser", schätzt sie ein. Immerhin muss sie erst als Viertletzte von zehn Teilnehmern ihren Tisch verlassen. 15 Euro Startgeld hatte sie dafür bezahlt.
Zwei Damen vom Ordnungsamt haben ein Auge darauf, dass an den Tischen nicht um Bargeld gespielt wird. Denn das ist nur in lizenzierten Spielcasinos erlaubt. Die Teilnehmer zahlen lediglich ein Startgeld. Wenn sie ausscheiden, können sie sich an einem anderen Tisch wieder einkaufen. Das sehen die Beamten skeptisch und vermuten einen versteckten Einsatz.
Turnierveranstalter Horst Koch muss den Damen vom Ordnungsamt deshalb immer wieder erklären, was gerade passiert. Er ist schon etwas genervt. "Das ist ein riesiger Extraaufwand für mich." Denn der 48-Jährige muss gleichzeitig die Ergebnisse von zehn Tischen entgegen nehmen.
Schon vor Wochen war das Turnier ausverkauft, berichtet Koch stolz. Sein Name zieht. Denn Koch gilt als Pokerguru in Deutschland. Seit 16 Jahren spielt er professionell Poker. Damals schmiss der frühere Werkzeugschleifer und Süßwarenverkäufer seinen Job. Er wurde deutscher Pokermeister und Siebter bei der Weltmeisterschaft. Wenn Koch pokert, lutscht er immer Kräuterbonbons. "Zum einen, weil in den Pokerräumen oft trockene Luft ist, zum anderen, weil so der Gegner nicht weiß, ob ich wegen des Bonbons oder der schlechten Karten schlucke."
Gute Karten erhofft sich Koch als Poker-Funktionär. Deutschlandweit veranstaltet er Turniere, verdient an den Startgeldern. Ab Dezember sollen allein im Land Brandenburg jeden Monat zwei bis drei Turniere stattfinden. Freilich wünscht sich Koch viele Teilnehmer aus Berlin, wo Turniere gesetzlich verboten sind. Ab 2007 will Koch eine Poker-Bundesliga starten. Allein aus Brandenburg hofft er auf bis zu 50 Vereine. Koch ist optimistisch. Bei seinem ersten Turnier in Potsdam kamen 120 Leute, ein Jahr darauf 160, nun sind es fast 300. Koch: "Die Zahlen werden sich noch vervielfachen. Denn Poker hat ein besseres Image bekommen. Niemand muss mehr heimlich spielen."
Trotzdem will "Kreuzkönig" seinen Namen nicht in der Zeitung lesen. Der 34-Jährige pokert unter diesem Pseudonym ausschließlich im Internet. "Ich bin eigentlich überhaupt kein Spielertyp, aber Pokern hat mich gefesselt", erzählt der Potsdamer, während er sich frühmorgens am Computer anmeldet. Er spielt gerne um diese Uhrzeit. "Wegen der Zeitverschiebung sind viele Amerikaner dabei." Und mit denen hat "Kreuzkönig" offenbar Glück. Seinen Einstiegsbonus von fünf Dollar hat er in wenigen Monaten fast verhundertfacht. Er hat mehrere Pokerbücher gelesen. "Ich bin ein richtig guter Spieler geworden." Er glaubt, dass Poker mehr ein Strategiespiel denn ein Glücksspiel sei. Besonders wichtig: Einsehen, wenn es nicht läuft. "Manchmal läuft es von alleine. Aber es gibt Tage, da verliert man selbst mit Bombenkarten." "Kreuzkönig" habe gelernt, dass Wegschmeißen die größte Stärke sei. "Anfänger überschätzen ihr Blatt oft."
Chips und Mischmaschine
Das kann Jörn Zimne nicht passieren. Der 25-jährige Potsdamer studiert Betriebswirtschaft. Dank seiner Statistikkenntnisse weiß er genau, mit welcher Wahrscheinlichkeit welche Kartenkombination eintritt. Außerdem pokert Zimne schon seit einem Jahr mit Freunden. So kam er auf die Idee, Pokertische samt Karten, Mischmaschine und Spielchips zu vermieten. Mobilepokertables heißt die Firma. Auf Wunsch stellt er sich zum Beispiel bei Familienfeiern auch selbst als Croupier an den Tisch.
Das Turnier in Potsdam ist für Zimne der erste offizielle Wettbewerb. Er hat sich bis an den Finaltisch gepokert und sitzt kurz nach Mitternacht nur noch mit einem Gegner dort. Doch sein Gegenüber hat das bessere Blatt und gewinnt. Jörn Zimne ist über seinen zweiten Platz nicht enttäuscht. Im Gegenteil: "Ich hätte nie gedacht, dass ich so weit komme." Veranstalter Horst Koch drückt ihm einen Pokal in die Hand. Der Pokerguru ist nach 14 Stunden Turnier müde. Er muss ins Bett. Denn am nächsten Tag gibt er in Potsdam ein Seminar, er bildet neue Croupiers aus. Damit der Boom ungebremst weitergehen kann.

Session im Juli 2006.

Straight-Flush für Ariane am 14.08.2009

Royal-Flush für Maik am 02.02.2008

Nico, am 18. Mai 2006 mit einem ROYAL FLUSH!!!